Author Archive for Elisabeth

Griechenland

 

Unsere letzten Tage in der Auszeit verbringen wir in Griechenland.

Wir leben uns in die europäische Kultur wieder ein….

 

Am Strand von Katerini finden wir unsere Ruhe. Hier sind wir einfach nur Urlauber.

Mit der Strandburg setzten wir ein letztes Denkmal unserer Reise.

Stecken geblieben

 

Wir sind auf dem Weg nach Istanbul und das Navi lotst uns auf der Stadtautobahn über den Bosporus. Der europäische Kontinent hat uns wieder.

 

Weiter geht es Richtung Stadtzentrum. In Istanbul am Meer gibt es einen Stellplatz für uns.

Geleitet vom Navi, schlängeln wir uns durch die Stadt.

Plötzlich vor uns eine Baustelle, wir folgen der Umleitung.

Wo lang jetzt? Rechts oder Gerade aus? Nach Rechts!! Der Navigator ist überfordert.

Die Strasse wird immer enger. Einbahnstrasse. Wir kommen gerade noch so durch.

Nächste Entscheidung, Rechts oder Links?

Das Navi hat schon aufgeben und lässt uns im Stich! Wir entscheiden uns für links. Die Gasse ist nun zu eng. Wenden ist unmöglich.. Hinter uns hupende Autos, vor uns verdutzte Gesichter.

Wie finden wir hier wieder heraus???

 

Und dann…….

nichts geht mehr, wir bleiben stecken! Die gepflasterte Gasse ist einfach zu eng für unsere 2,40 m breite KATze.

An den parkenden Autos gibt es kein Vorbeikommen.

Was nun?

 

Ich steige aus und versuche den Fahrer von dem parkenden Lieferwagen ausfindig zu machen. Dabei hilft mir ein Türke und ruft den Besitzer über Handy an. Inzwischen laufe ich die Gasse nach unten um zuschauen, wie wir aus dem Wirrwarr wieder herauskommen. Oh nein, um wieder auf der Hauptstrasse zu gelangen, müssen wir um eine schmale 90 Grad Kurve. Das ist unmöglich.

Ich laufe wieder zurück. Der Fahrer vom Lieferwagen macht uns inzwischen den Weg frei.

Mit Hilfe eines jungen Türken und dem dortigen Gemüsehändler versuchen wir die Besitzer der anderen Autos ausfindig zu machen. Es wird telefoniert und über Balkone kommuniziert. Die ganze Strasse steht Kopf, um uns zu helfen. Obwohl viele nur türkisch können, verstehen sie uns alle: Wir wollen hier wieder heraus!

Ein englisch sprechender Türke bestätigt uns, daß wir nicht um die 90 Grad Kurve mit unserer 16 Tonnen schweren KATze kommen.

So ein Mist!

Jetzt gibt es nur noch eine Ausweg: Wir müssen zurück!!

Ca. 100 Meter und dann links, erklärt uns der nette Türke.

Also manövriert uns Karsten in Millimeterarbeit die 11m lange KATze aus den schmalen Gassen. Respekt!

Ich hingegen stehe unter Spannung,  denn teilweise sind nur 2 cm Platz zwischen unserem LKW und den parkenden Autos. Ich gestikuliere wild um mich herum, versuche Karsten aus den Gassen heraus zusteuern, halte den Verkehr auf und kommuniziere auf deutsch, englisch und türkisch mit unseren Helfern.

Nach unfallfreier Rückwärtsfahrt, heißt es hier links runter zur großen Strasse.

Ich sage danke und bin sehr erleichtert, als uns die Hauptstrasse wieder hat.

Das Navi hat sich auch wieder erholt und versucht uns weiter zu leiten.

 

Wir atmen tief durch und geniessen nun der Flair der Stadt mit Vorfreude auf unser Ziel. Die Fahrt geht weiter über eine Brücke in die Altstadt.

 

Stop! Vor uns eine Brückenunterführung mit einer max. Höhe von 3,70 m.

Mist! Unser Gefährt ist 4 m hoch. Ziel unerreichbar!

Es gibt nur den Weg wieder zurück über die Brücke, von wo wir kamen.

Ich gebe auf und wir beschliessen mit einem Blick auf die blaue Moschee, uns die Stadt im nächsten Urlaub anzuschauen.

 

 

Traumlandschaft: Kappadokien

Wow! Der Anblick ist atemberaubend. So etwas habe ich noch nie gesehen.Man fühlt sich wie in einer anderen Welt, erschaffen von Kobolden und Feen.

 

Bizarre Tuffsteinformationen, skurril geformte Felsen und Höhlenwohnungen prägen das Landschaftsbild in Kappadokien.

Wir reisen durch die Traumlandschaft und entdecken unzählige sog. Feenkamine, das sind spitz zulaufende Tuffsteinfelsen in phantasievollen Gestalten.

 

In manchen Felsen kann man Wohnungen oder Kirchen besichtigen. Viele davon sind wegen Einsturzgefahr unbewohnt. Wir klettern die Tuffsteinpyramiden hoch und runter und laufen durch die Mondlandschaft.

 

 

Vielleicht kommt um die nächsten Ecke ein Hobbit 🙂

 

 

 

 

Underground City, Türkei

 

Es herrschen feuchte, kühle 7 Grad, Dunkelheit und Enge. Die Stirnlampe leuchtet mir den Weg durch ein Labyrinth aus schmalen Gängen. So schmal, daß ein aufrechtes Gehen oft nicht möglich ist, und daß man das Gefühle hat, in den Gängen stecken zu bleiben.

 

Wir finden in der Tiefe von Underground City ausgehöhlte Wohnungen mit Schlafräumen, Küchen und sogar eine Kirche. Die unterirdische Stadt besitzt 8 Etagen und reicht bis 110 m in die Tiefe.

 

 

Hier haben sich vor 4000 Jahren die Christen vor den Römern versteckt. Beim geringsten Anzeichen einer Gefahr verschwanden die christlichen Bewohner des Umlandes teilweise bis zu 6 Monaten in der Unterwelt.

Der Höhleneingang wurde mit einem schweren Steinrad verschlossen. Ich habe keine Ahnung, wie sie diesen Felsbrocken wieder entfernen konnten.

 

 

Ich war jedenfalls froh, nach der abenteuerlichen Besichtigung in der Tiefe, das Tageslicht wieder zu erblicken.

 

 

 

 

 

Diashow

Für alle, die es noch nicht gesehen haben sollten:

Wir haben für Euch eine kleine Diashow vom Iran (Teil 1) zusammen gestellt. Ihr findet es über den Menüpunkt „Diashow“ (Oben)

Persischer Golf

 

Am persischen Golf in der Nähe von Bushehr haben wir unter Palmen ein nettes Plätzchen am Strand für uns gefunden. Wir geniessen das schöne Wetter und unsere täglichen Aufgaben bestehen aus:

 

Wassertemperatur checken

 

Am Strand Muscheln suchen

 

Frisch gefangenen Fisch grillen

 

Einheimische kennenlernen

 

Sonnenuntergänge geniessen

Eine Fatamorgana?

 

Reife Datteln hängen an den Palmen.

Saftige Orangen an den Bäumen.

Blühende Blumen zwischen grünen Sträuchern.

Der Springbrunnen plätschert vor sich hin.

Pelikane versammeln sich um die Wasserstelle.

 

Eine Fatamorgana oder Tabas, die größte Oase in der nördlichen Wüste Irans.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abenteuer Wüste

MORGENS besuchen wir die Dromedare

 

 

 

MITTAGS gehen wir in den Sanddünen spazieren

 

 

 

 

NACHMITTAGS entdecken wir eine alte Karawanserei

 

ABENDS staunen wir über ausgetrocknete Salzseen

 

 

Abenteuer Wüste 24 Stunden

Eine Metropole

 

  • sieben Millionen Einwohner
  • dichter Verkehr, überfüllte Strassen
  • laut
  • chaotische aber vorsichtige Fahrweise
  • moderne/dynamische Architektur
  • große Hochhauskomplexe
  • begrenzt durch 3000m hohem Gebirge
  • Metrofahrn – ganz einfach
  • in der Nacht ein funkelndes Lichtermeer
  • Wahrzeichen der Stadt: der Milad-Turm
  • kulturell
  • idyllische Palastanlage im barocken Stil
  • großzügiges Strassennetz, viele Hochstrassen und Brücken
  • auf dem größten überdachten Basar der Welt arbeiten täglich über 100 000 Menschen
  • junge Leute treffen sich abends im Park zum gemütlichen Grillen beim Lagerfeuer oder zum Rauchen der süsslich riechenden Wasserpfeifen
  • wir treffen auf gastfreundliche und hilfsbereite Menschen

 

Wir sind in Teheran.

 

 

Verkehr in Teheran

 

schneebedecktes Gebirge im Hintergrund

Alt trifft Modern

 

Palastanlage

 

Gartenanlage im Palast

 

Milad-Turm